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Lehr- und Lernkonzepte

Beispielhaft für unsere pädagogische Arbeit werden nachfolgend die wesentlichen Bausteine unserer Gemeinschaftsschule vorgestellt.

Lernplaner und Lerncoaching
Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit im Sinne der verstärkten Vernetzung zwischen Eltern, Schülern und Lernbegleitern sind die Instrumente des Lernplaners und des Lerncoachings.Im Lernplaner, den jeder Schüler zu Beginn jedes Schuljahres erhält, werden Arbeitsinhalte und -schwerpunkte sowie Lernerfolge notiert. Er dient als Kommunikationsmedium zwischen Eltern und Schule im Sinne der in unseren Leitzielen angeführten Erziehungspartnerschaft.

Darüber hinaus hat der Schüler die Möglichkeit, den eigenen Lernprozess zu bewerten und zu reflektieren. Im Lerncoaching werden aus den gewonnen Erkenntnissen vom Schüler Lernziele formuliert, die im Laufe der folgenden Coachinggespräche überprüft und angepasst werden. Die Lernbegleiter geben Rückmeldung und thematisieren die Ziele und deren Erreichen mit den Schülern.

In Klasse 5 sind je Klasse zwei Coaches 90 Minuten pro Woche tätig, ab Klasse 6 sind es drei für beide Klassen. Hier können nun einzelne Schüler, die schon sehr eigenständig und selbstverantwortlich lernen, vom wöchentlichen Rhythmus abgekoppelt werden und kommen 14-tägig. Die Pflichttermine können immer weitere zeitliche Abstände haben, je nach Bedarf der einzelnen Schüler.

Das Lernbüro
Das Lernbüro ist der Ort für das Lernen, für Vertiefung und Übung des Lernstoffes. Es fokussiert den individualisierten, systematischen Erwerb von Qualifikationen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Für jedes der drei Fächer gibt es hierzu besonders ausgestattete Räume, für den Bereich der Fremdsprachen gibt es einen eigenen Lernbürobereich.

Die Lernbüros sind mit den entsprechenden Lernbegleitern meist doppelt besetzt. Die Größe der Lerngruppe variiert je nach Bedarf der Schüler. Die Schüler erledigen eine begonnene Aufgabe vollständig, kontrollieren diese selbständig mithilfe vorhandener Lösungen und lassen sich ihre Arbeit durch die Unterschrift der Lehrkraft bestätigen.

Im Lernbüro sind auch gemeinsame wie auch individuelle Inputs möglich. Solche gemeinsamen Phasen der Einführung bestimmter Themengebiete müssen nicht immer für alle Lernenden der Gruppe gegeben werden, sondern können auch für Teilgruppen erfolgen. Das kann je nach Differenzierung im Blick auf Lernstand, Thema oder Methode geschehen.

Auch Unterschiede, die sich durch die Phasen im Lernprozess ergeben, führen zu verschiedenen Arbeitsorganisationen im Lernbüro: Lernen, Üben, Behalten sowie die Sicherung von Ergebnissen werden durch unterschiedliche Angebote und Materialien ergänzt. Beim Neuerwerb von Kenntnissen und Verfahren ist die Betreuung natürlich zeitweise intensiver. z.B. wird die Einführung in die Vergangenheitsform im Englischen mit dem Lernbegleiter des jeweiligen Faches erfolgen. In den nachfolgenden Lernprozessen dominiert die individuelle Auseinandersetzung mithilfe entsprechender Aufgaben und Verfahren. Wichtig für das Lernbüro ist die besondere Ausstattung mit Arbeitstischen, Materialschränken sowie der Zugang zu Computerarbeitsplätzen.

Fachspezifische Materialkästen für den Einsatz in den Lernbüros
Aufbau, Funktion und Einsatz der Arbeitskästen wurden im Vorfeld vom Fachkollegium festgelegt. Die Arbeitsmaterialien in den Kästen dienen der Individualisierung des Lernens im Rahmen der Lernbüros. Jeder Kasten beinhaltet ein Thema in den drei Niveaustufen. Jede Niveaustufe hat eine bestimmte Anzahl an Aufgabenkarten, die zu bearbeiten sind. Die jeweilige Niveaustufe wird vom Schüler selbst gewählt bzw. er wird vom Lernbegleiter bei der Wahl der Stufe beraten.

Im Verlauf von Klasse 5 und 6 werden die Schüler soweit herangeführt, dass sie ein Thema mithilfe der Aufgabenkarten selbständig und eigenverantwortlich bearbeiten können. Die Aufgabenkarten sind so gestaltet, dass in jeder Niveaustufe die Grundlagen bearbeitet werden, die Schüler jedoch in der Weiterführung ihres Arbeitsmaterials je nach Stufe zu unterschiedlicher Durchdringungstiefe im Thema gelangen.

In jeder Niveaustufe sind an unterschiedlichen Stellen kurze Überprüfungen in Form von mündlichen Abfragen, schriftlichen Nachweisen bis hin zu größeren Leistungsstandserhebungen eingeplant. Für jede Aufgabenkarte stehen Lösungen für die eigenständige Ergebniskontrolle bereit. Für jedes Thema und Niveau, das der Schüler bearbeitet, nimmt er sich die entsprechende Checkliste, auf der alles Bearbeitete eingetragen und durch Lernbegleiter gesichtet abgezeichnet wird. Die Arbeitspakete basieren wie die daran orientierten Überprüfungen auf den aktuellen Bildungsstandards kompetenzorientierten Unterrichts.

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