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Bundesweiter Vorlesetag an Obersulmer Schulen und Kindergärten

Michael-Beheim-Schule Sülzbach – Von Max und Moritz bis zum Schlossgespenst

Andrea und Ralf Steinmetz, Uta Frisch, Reinhold Gall und Helmut Nübling sind zum Vorlesetag an die Michael-Beheim-Schule (MBS) in Sülzbach gekommen.

Sie gehören zu den insgesamt 25 Personen, im Alter von 17 bis 75 Jahren, die an Obersulmer Schulen und Kindergärten vorlesen. Die Hälfte von ihnen sind Männer. Die MBS-Grundschüler begrüßen die Gäste mit dem Martinslied und Schulleiter Eric Sohnle überreicht als kleines Dankeschön den Vorlesern die von den Schülern bedruckte „Fairtrade-Tasche“ der MBS-Fairtrade-Schule. Der Sülzbacher Landtagsabgeordnete Reinhold Gall ist „gerne in seine alte Michael-Beheim-Schule zum Vorlesen gekommen“, versichert er. Er liest aus dem Buch „Rica, Oskar und die Tiefenschatten“ von Andreas Steinhövel. Die lustige Geschichte löst dabei immer wieder Gelächter unter den Schülern/innen aus. Und „da er ja sowieso nicht die ganze Geschichte vorlesen kann“, lässt er gleich noch ein Exemplar zum Weiterlesen in der Schulklasse da“. Ralf Steinmetz liest aus dem „Hörbe-Buch“. Die Schülerin Johanna hält zu den einzelnen Passagen die passenden Illustrationen auf einem Karton hoch. Das Buch handelt vom Hörbe, vom Hutzelmann, vom Nörgelsepp und von gefräßigen Ameisen. Apropos Essen. „Habt ihr auch Hunger, wie die Ameisen im Wald?“, fragt er in die Runde. „Natürlich“, kommt da unisono die Antwort von den Schulkindern. „Na dann greift mal zu“, fordert Ralf Steinmetz auf und bietet ein ganzes Blech leckeren Streuselkuchen an. Seine Ehefrau Andrea liest aus dem Buch „Die gerechte Verteilung“ von Christine Nöstlinger. Uta Frisch hat Klassiker mitgebracht, Max und Moritz, die Sterntaler und die Prinzessin auf der Erbse. Dabei würzt sie ihre Vorlesung mit gebackenen Leckereien. Und so erhält jedes Kind einen gebackenen „Spekulatius – Max und Moritz“. Helmut Nübling liest aus dem Buch „Tippl, das kleine, wahre Schlossgespenst”. Tippl wohnt nicht etwa in einem richtigen Schloss, sondern in einem Türschloss. Und wie kann man dieses Gespenst am besten loswerden, fragt er die Kinder. „Ganz einfach das Türschloss austauschen“, kommt ein Vorschlag aus der Runde. Aber das wiederum macht Probleme, weil sich der Tippl absolut nicht vertreiben lässt und außerdem grundsätzlich nur in alten Türschlössern wohnen will. Bevor dieses Problem gelöst werden kann, ist die Vorlesestunde zu Ende und Helmut Nübling muss Schluss machen. Aber auch hier können ja die Schüler/innen im Buch die Story weiterverfolgen und sehen, wie diese Türschlossgeschichte mit dem Tippl ausgeht. (hlö)

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