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Handwerkliche Projekttage an der Grundschule

Wildes Bauen an der GS

Michael-Beheim-Gemeinschaftsschule Obersulm (MBS) – Projekttage Bauen und Konstruieren

Von Aliens bis Wolkenkratzer

Auch dieses Jahr finden sie wieder statt, die Projekttage an der Grundschule der MBS. Dabei verwandeln sich die Klassenzimmer in kleine handwerkliche Werkstätten.
Drei Tage dauern die Projekttage und finden mit einem kleinen Theaterstück ihren Abschluss. „Wir haben für die Klassen, ihrem Alter entsprechend, unterschiedliche Aufgaben gewählt“, sagt Konrektor Sven Horvath. Bei Klassenlehrerin Bruni Haug werden in der Grundschulförderklasse kleine Musikinstrumente gebastelt. Julius baut einen Regenmacher. Er füllt Linsen in den Pappkern einer Haushaltspapierrolle. Dabei schlägt er Nägel in die Papprolle. So rieseln die Linsen langsam beim Kippen der Papprolle hinunter und erzeugen das typische Geräusch von Regen. Natürlich verziert er das Ganze noch entsprechend mit Dekomaterial, damit sein Percussioninstrument auch richtig gut aussieht. Dorentina, Gerorgi, Yusus und Wisam bauen unter der Anleitung von Birgit Schmitt aus Draht und Kronenkorken kleine Flaschendeckelrasseln und eine weitere Gruppe lässt sich von Stefanie Teubner beim nicht ganz einfachen Bau von Drehtrommeln unterweisen. Die Zweitklässler lassen sich bei Karina Weippert und Theres Wittig bei der Konstruktion von Aliens und Robotern unterweisen. Dabei haben sie von zu Hause allerlei Material, wie Joghurtbecher, Hartgriespackungen oder Kosmetikschachteln, mitgebracht. In der Klasse 4a werden bei Erika Geiger und Doris Imkampe kunstvolle Kaleidoskope hergestellt. Dazu braucht es wieder, die bei den Projekttagen viel verwendeten Pappkerne von Toilettenpapierrollen. Dazu wird dreieckig gefaltetes Spiegelpapier in die Papprolle eingeklebt, bunte Glassteinchen eingefüllt, das Ganze verschlossen mit transparentem Butterbrotpapier und Frischhaltefolie und natürlich noch dekorativ verziert. Fertig ist das schöne Kaleidoskop zum Durchgucken. Streng geometrisch geht es bei Andrea Missbrandt in der Klasse 3b zu. Aus einem raffiniert gefalteten Papier wird ein 20-flächiger Körper, ein „Ikosaeder“, zusammengeklebt. Hier ist vor allen Dingen sauberes und korrektes Arbeiten gefragt, sonst passen die Teile nicht richtig zusammen. In der Klasse 4b entstehen unter der Anleitung von Christian Volpp raffinierte Bauwerke. Richtige kleine Wolkenkratzer wachsen da, aus Holzteilen und Papprollen, in die Höhe. Und um den Wolkenkratzer fährt sogar im Kreis noch ein kleiner Zug umher. Das schönste aber ist der Rückbau der Wolkenkratzer. Man braucht ja schließlich wieder den Platz im Klassenzimmer. Und so werden die kleinen kunstvollen Bauwerke vor der großen Pause unter der lautstarken Begleitung ihrer Konstrukteure, ganz einfach wieder „umgeschmissen“. (hlö)

Projekttage „Bauen und Konstruieren“ an der Michael-Beheim-Gemeinschaftsschule in Sülzbach

Kreativität und handwerkliches Geschick

Die beiden Lehrerinnen Karina Weippert und Theres Wittig geben ihre Heißklebepistolen nicht aus der Hand, für die Zweitklässler einfach zu gefährlich. Und so kleben die Lehrerinnen in der Klasse 2b Einzelteile von Robotern und Aliens zusammen. An drei Tagen im Jahr verwandelt sich die Grundschule der MBS in eine Werkstatt. Da rauchen die Köpfe nicht vom Lernen, sondern es wird fleißig gewerkelt. Mehrere Themen sind vorgegeben, wie das zusammenbauen von Robotern und Aliens. Als „Baumatrial“ haben die Kinder alles Mögliche von zu Haus mitgebracht, wie Plastikboxen, Schachteln und vor allen Dingen die Pappteile von Toilettenpapierrollen. Natürlich haben die Kinder schon Tipps von ihren Lehrerinnen bekommen, welche Art von Material sich am besten für die Roboter und Aliens eignet. Johanna hat zwei leere Teepackungen und die bewährten Pappteile einer Toilettenpapierrolle (für die Beine des Aliens) mitgebracht und ihre Nachbarin Katharina fertigt ihren Aliens aus ihrer Lätta-Margarine-Box und Créme-fraiche–Bechern. Auf Eins-Zwei-Drei gezählt, dann ist der Heißkleber ausgehärtet und die skurrilen Wesen können jetzt noch auf alle nur erdenkliche Weise verziert werden. Während die Mädchen sich eher für Aliens entscheiden, neigen die Jungen mehr zu Robotern, wie Ben, der seinen Roboter aus zwei Hartgriespackungen entstehen lässt. Jetzt noch zwei Kronenkorken aufgeklebt. Fertig ist der Roboter. Während bei den Kleineren mehr die spielerische Variante gefragt ist, geht es bei den Größeren schon etwas kniffliger zu. In der Klasse 4a werden unter der Anleitung der Lehrerinnen Erika Geiger und Doris Imkampe, Kaleidoskope gebastelt. Als Grundmaterial dient wieder der Kartonkern einer Toilettenpapierrolle. Darin wird ein dreieckig gefaltetes Spiegelpapier eingearbeitet und bunte Glassteine dazu hineingegeben. Das Ganze von der einen Seite mit lichtdurchlässigem Butterbrotpapier verschlossen und zum Durchgucken, die andere Seite mit Frischhaltefolie verklebt. Und fertig ist das Kaleidoskop. In sämtlichen Klassenzimmern wird gearbeitet. So werden in der Klasse 3b bei Andrea Missbrandt „Ikosaeder“ (20-flächiger Körper) aus Papier hergestellt. Bei Christian Volpp in der Klasse 4b werden aus aufeinandergeschichteten Holzklötzen und allerlei Papprollen kunstvolle Wolkenkratzer aufgebaut und um das Ganze fährt noch ein kleiner Legozug. Diese Bauwerke sind aber nur zum Angucken. Mit dem Gong zur großen Pause folgt dann das wahrscheinlich Schönste an der Bastelstunde: Die Bauwerke dürfen wieder zerstört werden. Ein großes Hallo beim gewaltigen Wolkenkratzercrash. Man braucht ja schließlich wieder den Platz im Klassenzimmer. Die dreitägigen Projekttage finden ihren Abschluss mit einem kleinen Theaterstück. hlö

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