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Projektwoche an der Michael Beheim-Schule: „Miteinander fair – unsere Welt, unsere Verantwortung“

Eine Woche voller Begegnungen, neuer Erfahrungen und gelebter Gemeinschaft liegt hinter uns. Unter dem Motto „Miteinander fair – unsere Welt, unsere Verantwortung“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer abwechslungsreichen Projektwoche mit den Themen Nachhaltigkeit, Fairness, Respekt und sozialem Engagement.
Von Montag bis Mittwoch konnten die Kinder aus einer Vielzahl spannender Workshops frei wählen und ihren Interessen nachgehen. Das vielfältige Angebot zeigte, wie unterschiedlich Verantwortung übernommen und Fairness gelebt werden kann.

So setzten sich einige Kinder mit dem Thema „Wertsache Müll“ auseinander und entdeckten, wie wertvoll vermeintliche Abfälle sein können. Andere lernten ihre Fahrräder zu reparieren und schenkten ihnen ein zweites Leben – ganz nach dem Motto: reparieren statt wegwerfen. Beim Upcycling entstanden aus gebrauchten Materialien kreative und nützliche Gegenstände.
Ein Workshop führte die Schülerinnen und Schüler in die Klimaarena Sinsheim, wo sie sich mit den Herausforderungen des Klimawandels und möglichen Lösungen beschäftigten. Andere besuchten den Tafelladen Heilbronn und erhielten eindrucksvolle Einblicke in die Arbeit der Tafel. Ein besonderes Erlebnis war auch der Besuch des Kältebusses der Aufbaugilde, dessen Mitarbeitende von ihrem Einsatz für wohnungslose Menschen berichteten und dabei das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung stärkten.

Sportlich wurde es beim Workshop „Fairness beim VfB Stuttgart“, bei dem deutlich wurde, dass Fair Play weit über den Sport hinaus Bedeutung hat. Andere Kinder entwickelten gemeinsam faire Regeln für den Hartplatz oder erfanden Spiele, bei denen wirklich alle mitmachen können und niemand ausgeschlossen wird.

Auch das soziale Miteinander stand im Mittelpunkt. In Gesprächsrunden wurde darüber diskutiert, wo Humor aufhört und verletzende Worte beginnen, was diskriminierende Aussagen sind und was sich hinter LGBTQAI+ verbirgt. Ein weiterer Workshop widmete sich den verbindenden Werten der drei großen Weltreligionen und zeigte, wie viel Menschen trotz unterschiedlicher Glaubensrichtungen gemeinsam haben.

Praktisch und zugleich sozial engagiert ging es beim nachhaltigen Kochen und Backen zu. Mit viel Freude bereiteten die Kinder verschiedene Leckereien zu, die anschließend an wohnungslose Menschen gespendet wurden oder aber zur Verköstigung am Schulfest dienten. Kreativ wurde außerdem gemeinsam mit der Einrichtung Lichtenstern gearbeitet, wo zahlreiche bunte und individuelle Projekte entstanden.

Ein besonderes Highlight bildete am Donnerstag der Sponsorenlauf. Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler Unterstützer gesucht, die jede gelaufene Runde mit einem Geldbetrag honorierten. Dabei bewiesen einige Kinder besonderen Einsatz und gingen sogar im Rathaus auf Sponsorensuche. Bürgermeister und Rathausmitarbeitende zeigten sich sehr großzügig und unterstützten die Aktion mit viel Wohlwollen. Mit jeder Runde wurde so nicht nur sportlicher Ehrgeiz, sondern auch Solidarität sichtbar.

Den gelungenen Abschluss der Projektwoche bildete am Freitag ein großes Schulfest. Flohmarktstände, ein Kleiderbasar und zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten luden zum Verweilen ein. Ein Elterntreff zum Thema „Vielfalt und Respekt“ bot Gelegenheit zum Austausch über ein wertschätzendes Miteinander. Ganz im Sinne der Projektwoche wurden die übrig gebliebenen Kleidungsstücke und Spielsachen anschließend gespendet – in erster Linie an Lichtenstern.
Die Projektwoche hat eindrucksvoll gezeigt, dass Verantwortung im Kleinen beginnt und gemeinsames Handeln Großes bewirken kann. Die Schülerinnen und Schüler sammelten nicht nur neues Wissen, sondern vor allem wertvolle Erfahrungen: füreinander einzustehen, achtsam miteinander umzugehen und Verantwortung für unsere Welt zu übernehmen. Genau das macht eine starke Schulgemeinschaft aus.

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