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"Kein normaler Tag" - Anti-Mobbing Theater an der Grundschule

Präventions-Theater „Mutwelten“ aus München an der Michael-Beheim-Schule Obersulm
Was kann man gegen Mobbing tun?
Mobbing an Schulen. Diesem Thema widmen sich die beiden Schauspielerinnen Sonja Welter und Susanne Bloß vom Präventionstheater Mutwelten aus München mit ihrem Theaterstück „Kein normaler Tag“.
Die neue Schülerin Tamara fühlt sich nicht anerkannt. Mit ihrem Drang, sich beliebt zu machen, zieht sie alle Register, versucht die neuen Klassenkameraden und Kameradinnen auf ihre Seite zu ziehen. Doch sie schießt übers Ziel hinaus. Dabei drangsaliert sie hauptsächlich Olivia. Sie klaut deren Füller und macht deren Basecap kaputt. Olivia wehrt sich heftig, verdirbt es sich mit ihrem besten Freund, der sich von ihr abwendet . Olivia gerät ins Abseits. Die Situation eskaliert. Die Klassenlehrerin schaltet sich ein. Wie kann dieses Dilemma gelöst werden? Der Kiwanis-Club Weinsberger Tal in Kooperation mit den beiden Kiwanis-Clubs Heilbronn Neckartal und Heilbronn Helibrunna, haben das Theater an die Obersulmer Michael-Beheim-Schule geholt. Seit 2010 ist das Theater Mutwelten mit seinen Stücken an Schulen und Kindergärten unterwegs und hat bereits 2000 Kinder mit ihren Stücken erreicht. Gesponsert wird das Projekt von der Obersulmer Bürgerstiftung und vom Förderverein der Michael-Beheim-Schule. Federführend für das Projekt, das an verschiedenen Schulen im Unterland durchgeführt wird, ist Gerald Legler vom Kiwanis-Club Heilbronn-Neckartal. Die beiden Schauspielerinnen haben ein weiteres Theaterstück im Gepäck: „Geheimsache Igel“ und ist für Kindergartenkinder konzipiert. Rund 80 Dritt- und Viertklässler erleben an der MBS das Theaterstück „Kein normaler Tag“. Nach der Aufführung, Diskussion mit den Schülern. „Was war falsch, wie könnte man dieses Dilemma lösen?“. Die Schüler haben genau beobachtet, analysieren die Charaktere. Rechtzeitig miteinander reden, sich den Eltern anvertrauen. Das Thema soll in den Klassen nochmal besprochen werden, sagt Schulleiter Eric Sohnle. „Wie könnte unsere Geschichte jetzt weitergehen?“, fragen die Schauspielerinnen. „Tamara sollte sich bei Olivia entschuldigen. Vielleicht gibt’s ja auch noch ein Happy-End“, kommen die Antworten.
Text und Bilder: Harald Löw

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