Beiträge

Großes Interesse an der Info-Veranstaltung der neuen Michael-Beheim-Gemeinschafts-Schule

Vielfalt macht schlauer

Dieser Slogan ist auf den Flyern zu lesen, die zur Infoveranstaltung in der Aula der Michael-Beheim-Schule ausgelegt sind.

Mit einem solchen Ansturm von Interessenten hatte Schulleiter Eric Sohnle nicht gerechnet. Rund 140 Besucher fanden den Weg zur Info-Veranstaltung. Zum Beginn des neuen Schuljahres 2013/2014 wandelt sich die Grund- und Werkrealschule in eine Gemeinschaftsschule. Eltern und Schüler nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die neue Schulart zu informieren. „Wir wollen uns informieren. Unser Sohn kommt im Herbst in die fünfte Klasse“, sagen Carmen und Volker Geisler aus Wimmental.

Der Rektor stellt die Konzeption der neuen Schule vor. Damit möchte er auch die Auswahl für die Eltern erleichtern, wenn ihr Kind von der vierten in die fünfte Klasse wechselt. Längeres gemeinsames Lernen, miteinander und voneinander lernen oder gezielte Förderung der Begabung der einzelnen Schülerinnen und Schüler sind nur einige Beispiele, in denen sich die Gemeinschaftsschule von den anderen Schularten unterscheidet. Ganz wichtig ist Sohnle der Kontakt zu den Eltern. Das Lerntagebuch setzt Ziele und schafft auch Transparenz für die Eltern, die auf diese Weise kontinuierlich über den Leistungsstand ihres Kindes informiert werden.

In den pädagogischen Leitgedanken kommt das Besondere dieser Schulart zum Ausdruck. So können und sollen schnell lernende Kinder in ihrem Tempo durch Zusatzangebote gefordert und gefördert werden. Selbstverständlich seien auch Kinder mit Handicap willkommen. Gegenseitige Wertschätzung, Individualität und die Heranführung an das Leben draußen in der Gesellschaft und im Beruf sind weitere Felder, denen man sich an der Gemeinschaftsschule besonders widmen will.

 

Schule bestehe nicht nur aus Unterricht, betont Sohnle. Schon heute werden rege Kontakte zu Unternehmen, der IHK, der Handelskammer, Vereinen oder sozialen Einrichtungen gepflegt. Auch ehrenamtliche Jugendbegleiter sind bereits ein fester Bestandteil des Schulalltags. Außerdem unterstützt eine pädagogische Assistentin die Schüler bei Bedarf, zum Beispiel bei Ausfällen infolge Krankheit.

Der Schulleiter stellt besonders heraus: Nach dem Realschulabschluss nach der Klasse zehn steht den Schülern der Weg ins Gymnasium offen. Die zahlreichen Fragen aus dem Kreis der Besucher machen das Interesse an dieser neuen Schulart deutlich. Im Anschluss können sich Eltern und Schüler in verschiedenen Klassen im Realunterricht über verschiedene Fächer informieren. Claudia und Gabor Savolyi aus Willsbach sind von dem Konzept der neuen Gemeinschaftsschule überzeugt. „Unser Kind besucht seither bereits die Michael-Beheim-Grundschule. Wir haben diese Schule bisher nur positiv wahrgenommen. Unsere Entscheidung steht fest. Unser Sohn wird im Herbst in die neue Gemeinschaftsschule überwechseln.

 
 (hlö)